| Glatthaar
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Die Glatthaarmeerschweinchen kamen schon im 16. Jahrhundert aus Südamerika nach Europa. Sie haben ein kurzes, glattes Fell, die Haare sind dicht und liegen dicht am Körper . Die Haare haben eine länge von ca. 18mm, der Kopf hat eine runde Nase und der Körper sollte von den Schultern bis zur Hüfte gleich breit sein.
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| Crested
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Sie wurden erstmals in Nordamerika gezüchted und 1972 kamen sie über Kanada nach Europa. Crestedmeerschweinchen sind wie Glatthaar, haben aber auf dem Oberkopf einen grossen runden Schopf. Der sitzt zwischen Augen und Ohren und hat einen Zentralen Mittelpunkt. English Crested haben den Schopf in der selben Farbe wie das übliche Fell, während er beim american weiss ist.
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| Satin
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Satinmeerschweinchen sind ebenfalls Glatthaar mit schimmerndem, glänzendem Fell. In den 70er Jahren traten sie erstmals in Nordamerika auf und kamen dann Anfang der 80er Jahre zu uns nach Europa. Seine einzelnen Haare sind dünner und dichter angeordnet als beim Glatthaarmeerschweinchen. Der besondere Glanz entsteht durch den Satinfaktor, der eine Aushöhlung des Haarschaftes bewirkt.Durch die Haarstruktur erscheinen Farben intensiver und dunkler.
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| Rex
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Diese Mutation trat 1919 erstmals auf, und 1975 fiel in England der erst Wurf, von dem die heutigen Tiere abstammen. Es sind Glatthaarmerschweinchen bei denen das Fell durch Reduktion des Deckhaares und Veränderung im Haarschaft wellig und gekräuselt wirkt.
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| Teddy
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Ende der 60er Jahre trat in Kanada ebenfalls eine Mutation mit gekräuseltem Haar auf. Diese wird allerdings durch ein anderes Gen verursacht. Sie kommen mit rauem (Us-Teddy) oder etwas längerem weichem Haar (Ch-Teddy) vor.
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| Rosetten
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Sie waren in England schon 1886 bekannt. Rosettenmeerschweinchen tragen auf dem ganzen Körper verteilt, zu Rosetten geformte Haarwirbel. Die Kämme dazwischen sollten bürstenartig hoch stehen und das Haar sollte ca. 2,5 cm lang sein. |
| Sheltie
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Das Sheltie Meerschweinchen ist eine Variante des Peruaners. Erst 1973 wurde es in den englischen Standart aufgenommen. Das Fell soll lang, dicht und seidig sein, und wird ohne Scheitel getragen. Die Seiten sind oft etwas kürzer als die Haare am Hinterteil. Die Schleppe kann, bei normal gehaltenen Tieren, eine Länge von 15 bis 18cm erreichen. Beim Sheltie sind im Gegensatz zum Peruaner keine Wirbel vorhanden.
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| Peruaner
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Eine recht alte Rasse ist auch das Peruanische Meerschweinchen, es ist ein ausgestopftes Exemplar aus dem Jahre 1880 bekannt. In Paris soll diese Rasse erstmals vorgestellt worden sein. Die Tiere haben lange, feine, dichte, seidige Haare, die bei normaler "Abnutzung" 15 bis 18cm lang werden. Peruaner tragen zwei Wirbel am Hinterteil und einen auf dem Kopf zwischen Ohren und Augen.
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| Angora
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Das Angorameerschweinchen hat lange Haare mit Wirbel. Man könnte es auch als langhaarige "Rosetten" bezeichnen! |
| Coronet
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Das Coronet ist ein Sheltie mit einem Schopf auf dem Oberkopf zwischen Augen und Ohren, der einen zentralen Mittelpunkt hat. Diese sogenante Krone ist kreisrund, wie beim Crested. Man könnte es auch als langhaarige Variante des Crested bezeichnen.
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| Texel
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Texelmeerschweinchen werden erst seit den 80er Jahre gezüchted. Sie stammen vom Rex- und Sheltiemeerschweinchen ab. Sie erscheinen wie Shelties, mit kurzem Haar im Gesicht und ohne Wirbel, jedoch ist das Haar gewellt und sie haben Löckchen am Bauch.
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| Alpaca
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Alpacameerschweinchen werden etwa so lange wie Texelmeerschweinchen gezüchtet. Peruaner und Rexmeerschweinchen sind ihre Vorfahren, dadurch erscheinen sie wie Peruaner, jedoch mit krausem Haar.
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| Merino
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Beim Merinomeerschweinchen handelt es sich um ein Coronet mit krausem Haar oder aber ein Texel mit Schopf. |
| Lunkarya |
Eine ganz junge Rasse, durch "spontane" Mutation in Schweden erstmals entstanden. Lunkaryas haben lange, gekrauste Haare, die aber im Gegensatz zu denen anderer Langhaarrassen sehr harsch sind und nicht weich fallen. (Steckdosenfrisur ;o) )
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| Curly
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Kurzhaarversion von Lunkarya. Curlys haben kurze, gekrauste Haare - sieht ein bisschen aus wie ein Us-Teddy oder Rex. |